K.I.Z.

K.I.Z.

Wohl kaum ein Act hat im letzten Jahr dermaßen Wirbel verursacht, wie die Berliner Crew K.I.Z. Mit ihren derben, schwarzhumorigen Texten stießen sie einerseits den ewigen Moralwächtern vor den Kopf, pinkelten aber andererseits den unsäglichen Porno- und Gangstarappern ans Bein, weil sie mit ihren überdrehten Texten entlarven, wie lächerlich deren Gebaren eigentlich so ist. Gleichzeitig haben Tarek, Maxim, Nico und DJ Craft mit ihrem Album „Hahnenkampf“ geschafft, was man nicht für möglich gehalten hätte: Sie haben HipHop-Puristen mit Indie-Nerds, Punk-Fans und Charthasen zusammengebracht. Diese Mischung kann man zumindest auf ihren wilden Konzerten beobachten.

Überhaupt: Diese Konzerte! Die „Kannibalen in Zivil“ aka „Künstler im Zuchthaus“ aka „Kriegsverbrecher in Zwangsjacken“ zerlegen live regelmäßig die Bühne, lassen die Meute pogen, grillen live auf der Bühne und liefern sich auch schon mal Wortgefechte mit dem Publikum. Mit Guerilla-Gigs kennen sie sich zu dem aus: Bei einer Spontan-Show in Kreuzberg musste gar die Polizei anrücken und bei den Campingplatz-Konzerten auf dem Red Bull Tourbus bei Rock am Ring, dem Splash! und den MTV HipHop Open blieb kein einziges Auge trocken…

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