ZPYZ
Genregrenzen sind was für Spießer und Langweiler. Muss man ja einfach mal so feststellen. Auf Gedanken dieser Art kommt man schnell, wenn man sich die Musik von ZPYZ anhört. Jazalou und Lockefella schaffen es nämlich ohne mit der Wimper zu zucken, knisternde Electronica mit breakdancekompatiblen Beats, poppigen Hooklines, Rockattidüde, dunkelcoolen Raps und sogar Soulelementen zusammenzubringen. „Turn the club upside down / inside out and all around!“, fordern sie dabei, und man möchte danach nur zu gerne mit ihnen an den Fundamenten des Dancefloors rütteln.
Gefunden hat sich das Duo schon Anfang der Neunziger in Berlin. Jazalaou, gebürtig aus Sofia, war damals auf Gitarre, Lockefella konnte nicht von seinen Drums lassen. Dann knallte HipHop in ihr Leben – und man musste diese Leidenschaft auch noch unterbringen. Da hat man natürlich schnell das Wort „Crossover“ zur Hand, was zwar ein „ein dermaßenes Scheißwort“ ist, so die ZPYZ, „aber das ist es eigentlich, was mir machen, nur mit ganz, ganz vielen Musikrichtungen.“ Das kann man so unterschreiben, ebenso wie die selbst auferlegte Marschrichtung der beiden: „Zwischen deine Ohren, will heißen: In deine Fresse!“

Ein Kommentar
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[...] und New Jazz und konnten sich von den Live-Qualitäten von Marteria & The Band Of Brothers, ZPYZ, Kissogram, Mediengruppe Telekommander, Warren Suicide und Jazzanova Live (feat. Paul Randolph) [...]
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