Der 6. Tourette Tag
Der Tourbus blieb einfach auf dem Gelände stehen. Morgens um 6 beginnt ein in neonorange gekleideter Shaolinmönch das Training mit seinem Schüler. Wir wollen Kaffe. Dazu wird ein 4 Tonnen schwerer Generator angemacht. Der Generator liefert genug Strom für eine ganze Bühne.

Also reicht es auch für unsere Kaffeemaschine – so unsere Rechnung. Los in Richtung Wuppertal. Das ist die Stadt mit der Hochbahn. Der Bus zuckelt den Berg hoch. Ganz oben, in der “Hardt” bauen wir die Anlage auf.Die Fans folgen uns wie dem Rattenfänger. Es sind sehr viele da. Das ist geil. Wir drehen durch. Das macht Spaß. Wir wollen jetzt Essen gehen. Im Restaurant fällt der Strom aus. Schnell sind die Generatoren aus dem Auto geholt und angeschlossen, nun läuft der Herd wieder. Die Bedienungen sind wie scheue Rehe. Schwierig zu greifen. Staunen aus den dunklen Ecken. Nach 90 Minuten bekommen wir das Essen. Es ist sehr schlecht. Und sehr teuer. Aber wir haben Hunger. Das Hotel ist ein Kunsthotel. Es wird sehr schlechte Kunst ausgestellt. Egal ob die Augen größer sind als der Magen, beide sind verdorben. Im Bett dann Hustenanfälle vom feinsten. Richtig mit Krämpfen und auf dem Boden wälzen. Prinz Pi glaubt er ist besessen. Pi ist krank.
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