Fetsum: Tag VII der AIR-Tour
Was man sich zu Hause niemals trauen würde, bringt man auf Tour ganz selbstverständlich. Ungewaschen, im Nachthemd, mit Schlaf im Gesicht aus dem Nightliner direkt ins Frühstückscafé, an den Tisch und bei einer sehr hübschen Bedienung souverän Cappuccino bestellen. Das ist die Selbstsicherheit, die man brauch, um „gross“ zu werden. Das HALLMACKENREUTHER galt es heute für uns zu gewinnen. Aber vorher mussten wir erst mal heraus finden, wo wir duschen können. Sympathisch ist es auf Tour immer wieder fest zu stellen, wie unselbständig manche Mitreisende werden. Ich meine erwachsene, gestandene Menschen: „…was gibt’s zu essen?“ >>…lies die Karte!<<; „…wo spielen wir heute?“ >>…steht auf’m Tourplan, in deiner Hand<<…..
…wir wussten heute nicht, was uns erwarten würde und dann wurde es doch so gut. Das Publikum in Köln war anfangs etwas reserviert, doch am Ende haben auch sie mitgesungen. „We gotta get higher…“! Ist ein tolles Gefühl, wenn das Publikum zum Chor wird und weitersingt, obwohl man schon längst die Bühne verlassen hat. Vielen Dank ans Hallmacken‘!
Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.








